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Mag. Hannes Turba

Mühlgasse 39
7122 Gols

+43 650 587 65 63
www.turba-skulptur.com



Hannes Turba hat in seiner Abstrakten Periode gelernt, Figuren zu konstruieren. Erbeherscht die komplizierte Technik der Metallarbeit mit handwerklicher Meisterschaft. Er arbeitet lustvoll und intuitiv. Während des kangwierigen Prozesses des Schmiedens und Polierens geht nicht die erotische Kraft und das Interesse am Menschen verloren. Sie werden nicht zum Objekt, sondern zu in Firm gebannter Psychologie.
Turbas Thema ist der Mensch in dieser Zeit. Er geht Bedürfnissen und Versuchungen des Menschen unter die Haut, macht psychologische Prozesse sichtbar und gibt sie wieder als Goldhaut. Er macht durch die Festigkeit des schimmernden, goldglänzenden Metalls die Verletzlichkeit sichtbar.
Turbas Figuren formulieren die Wünsche und Probleme, die entstehen durch die Auflösung des sexuellen Dualismus um die Umkehrung der Geschlechter und um die in der Antike geborenen Sehnsucht nach Verschmelzung von Weiblichkeit und Männlichkeit.
Trotz ihres Schmerz und ihrer Zerissenheit verkörpern sie urhafte Kraft. Die technisch. elektronische und genetische entwicklung macht den Menschen verwendbarer, manipulierbarer, medienabhängig. Er kämpft gegen immer undurchsichtbar werdende Instanzen und Machtapparate.
Hannes Turba betrachtet den Menschen aus der Distanz des Beobachters, des Analytikers. Verletzte Haut - zeklüftet, zerissen. Eitle Haut - glatt poliert, goldglänzend, ikonenhaft. Energiegeladene Haut - prall, sinnlich. Turbas Menschen-Figuren sind immer ambivalent, mehrdeutig, überzeichnet oder verfremded.

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